Samstag, 19. April 2014

Cinquefoil - Fingerkraut - Potentilla

Cinquefoil - Fingerkraut - Potentilla

Es gibt am Sonnenweg zwei sehr ähnliche Arten, die oft gemeinsam vorkommen - das Grau-Fingerkraut (Potentilla incana) und das Flaum-Fingerkraut (Potentilla pusilla). Das Fingerkraut gehört zu den Rosengewächsen (Rosaceae).

Sonntag, 13. April 2014

Ü lernt fliegen

Abschluss der Jahresaktion

Endlich war es soweit: Nach viel Vorbereitungsarbeit ging am Freitag, dem 11. April 2014 die Jahresaktion "Geschichtendrache" mit einem gemeinsamen Fest zu Ende.


Wir versammelten uns mit den Kindern im Turnsaal der Sportmittelschule Bad Vöslau, um das Projekt einem großen Publikum zu präsentieren und zu zeigen, wie viel Vergnügen das Lesen, Vorlesen und Miteinander-Lesen bereiten kann.


In ihrer Begrüßung wies Volksschuldirektorin Claudia Sax darauf hin, dass das Lesen neben dem elementaren Schreiben und Rechnen die wichtigste Basiskompetenz ist, die Kinder in der Volksschule erwerben - und zwar möglichst lustbetont und mit viel Freude. Sie hofft, dass die Eltern an dem Projekt so viel Gefallen gefunden haben, dass die gemeinsamen Leseeinheiten auch in der Familie weiter bestehen bleiben.


Danach sangen die Kinder der Grundstufe 1 das Lied "Alle Kinder lernen lesen" - mit geändertem Text, um keine rassistischen Klischees zu reproduzieren.


Bürgermeister DI Christoph Prinz erwähnte, wie wichtig und wertvoll es sei, dass sich so viele Erziehungsberechtigte die Zeit genommen haben, um das Fest zu besuchen.


Im Anschluss daran betraten zwei Kinder aus jeder Klasse mit einem runden Segment des Geschichtendrachens die Bühne, um ihr Lieblingsbuch vorzustellen. Gemeinsam bildeten sie den vollständigen Drachen - vom runden, grünen Kopf bis zum Schwanz. Er wird im Schulhaus einen geeigneten Platz erhalten.


Nach der Präsentation eines neunminütigen Videos, das die Klassenaktivitäten zum Jahresprojekt zusammenfasste, gab es das unbestrittene Highlight der gesamten Aufführung:


Mit dem Stichwort "Bühne frei!" zeigten Kinder der unverbindlichen Übung "Darstellendes Spiel" (Leiterin: Ursula Kaluza-Sengmüller) ein selbst-entwickeltes Theaterstück über den Drachen Ü, der das Buch seiner Träume sucht und schließlich findet.


Alle (Kinder, Eltern und Lehrkräfte) waren von der Kreativität und der darstellerischen Leistung der Kinder begeistert.


Danksagung:

HD Brigitte Nowotny (SMS - Turnsaal)
Fam. Charlotte und Ing. Helmut Peter (Technik)
Stadtgemeinde Bad Vöslau (Aufbau der Bühne)
Gerhard Suchy von Nömedia (Bezirksbildstelle) Baden (Video-Vorführung, Filmen des Festes)


Ein Video über die mehr als gelungene Aufführung folgt demnächst.

Donnerstag, 10. April 2014

Stationentag

Am Donnerstag, dem 10. April 2014 fand im Rahmen des Jahresprojekts "Geschichtendrache" unser klassenübergreifender Stationentag statt. Die Kinder wechselten in 20-minütigen Intervallen die Stationen.


Sehr konzentriert und freudvoll arbeiteten die Kinder an den Stationen, die ganz auf das Lesen mit dem Geschichtendrachen Ü ausgerichtet waren. Unter anderem lernten sie die Sprache des Drachen, nämlich "Ü - isch".


Stationen für die Grundstufe 1:
Drachencollage, Korkdruck Ü-Drache, Ü-Partnermemory, Lesen und Anmalen, Wörterschlange, Lesefit-Rakete | Leserallye | Zum Osterfest


Stationen für die Grundstufe 2: 
Satzgefühle, Sprichst du Ü-isch, Wörterbuchrallye, Dido hat Windpocken - Suchsel











Mittwoch, 9. April 2014

Die Proben für das Fest


Am 8. und 9. April 2014 fanden im Turnsaal der Volksschule die Proben für das Geschichtendrachenfest statt. Alle Lehrkräfte und Kinder nahmen teil.

Die Aufführung ist - hier zur Erinnerung - am Freitag, dem 11. April 2014 im Turnsaal der NMS (siehe Einladung).

Zum Picasa-Fotoalbum







Dienstag, 8. April 2014

Keine Reproduktion rassistischer Klischees!


„Doch Intoleranz und Rassismus äußern sich keineswegs erst in Gewalt. Gefährlich sind nicht nur Extremisten. Gefährlich sind auch diejenigen, die Vorurteile schüren, die ein Klima der Verachtung erzeugen. Wie wichtig sind daher Sensibilität und ein waches Bewusstsein dafür, wann Ausgrenzung, wann Abwertung beginnt. Gleichgültigkeit und Unachtsamkeit stehen oft am Anfang eines Prozesses der schleichenden Verrohung des Geistes. Aus Worten können Taten werden.“

Angela Merkel bei der Gedenkveranstaltung für die Opfer rechter Gewalt, 23.02.2012 in Berlin

Die Melodie des beliebten Kinderliedes "Alle Kinder lernen lesen" stammt aus „John Brown's Body“ (“Glory glory hallelujah”), einem Lied der nordamerikanischen Sklavenbefreiungsbewegung. John Brown war radikaler Gegner der Sklaverei in den USA. Die Aneignung der Melodie für dieses Kinderlied, das Rassismen und ein koloniales Weltbild reproduziert, kehrt den eigentlichen Kontext in sein Gegenteil.

Quelle: http://schaetzchen.blogsport.de/2011/05/09/einuebungen/

Unser erster Versuch, den Text des Liedes umzuschreiben:

Refrain:
Alle Kinder lernen lesen,
so schnell wie nie dagewesen.
Mit viel Übung gelingt alles tadellos.
Hallo Kinder, jetzt geht's los!

"A", sagt der Affe, wenn er in den Apfel beißt.
"E" sagt der Elefant, der Erdbeeren verspeist.
"I"  sagt der Igel, wenn er sich im Spiegel sieht,
und wir singen unser Lied: ... (Refrain)

usw.

Wir werden ihn beim Geschichtendrachenfest am Freitag, dem 11. April 2014 vorsingen.

Abschluss des Jahresprojekts

Diese Woche steht ganz im Zeichen der abschließenden Tätigkeiten für das Jahresprojekt "Geschichtendrache". Es finden eine Generalprobe und ein Stationentag (10. April 2014) statt.

Die Präsentation erfolgt dann am Freitag, dem 11. April 2014 - siehe Einladung!

Die Stationen: Korkdruck, Partnermemory, Lesen und Anmalen, Wörterschlange, Leserallye, Lesefit-Rakete, Wörterbuch-Rallye, Satzgefühle, "Ü-isch sprechen" und "Dido hat Windpocken".

Übersicht der bisherigen Aktionen bzw. der Lieblingsbücher der Klassen:
www.geschichtendrache.at

Montag, 7. April 2014

Aus: Die Biene Maja und ihre Abenteuer



"Oh, wie tausendmal schöner ist es in der großen Welt draußen", rief sie, "als in der dunklen Bienenstadt. Niemals werde ich nach dort zurückkehren, um Honig zu tragen oder Wachs zu bereiten. O nein, niemals werde ich das tun. Ich will die blühende Welt sehen und kennenlernen, ich bin nicht, wie die anderen Bienen sind, mein Herz ist für Freude und Überraschungen, für Erlebnisse und Abenteuer bestimmt. Ich will keine Gefahren fürchten, habe ich nicht Kraft und Mut und einen Stachel?
Sie lachte vor Übermut und Freude und nahm einen tiefen Schluck Honigsaft aus dem Kelch der Tulpe."


Fotos aus dem Stadtmuseum Bad Vöslau